Autor: amaebert
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1992
Phantaskopisches
Eine Aufführung im Atelier in der Baumstraße. Auf einem Gerüst in der Raummitte waren eine Reihe von Film- und Diaprojektoren platziert, die in einer Multiprojektion nach allen Richtungen sich überlagernde Bilderfolgen abstrahlten. Die Filmbänder sind mit Rollen durch den Raum gespannt. Die Bewegung der Filmbilder, die mechanisch laufenden Filmbänder, der Rhythmus der wechselnden Diareihen ergaben ein beunruhigendes Konzentrat desyncronisierter Bildwahrnehmung.

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1990/3
Stadt am Fluß
16mm (Blow up), Farbe, 8 min
Der kleine filmische Essay zeigt eine Folge von Aufnahmen, die die Stadt vom Fluß aus sehen. Inhaltliche Assoziationen spielen – durch Bildteilung – mit der Illusion einer zunehmenden Durchdringung städtischer Strukturen mit den fließenden des Wassers.
Stadt am Fluß + schöne Aussicht + Ich war ein Auto + Heimat mit Hafen + Made in Hongkong + Postkartengrüße + offroad + Frankfurter Nacht

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1990/2
Screwball II
1990
Eine Installation mit Bildern und Kleinskulpturen in der gleichnamigen Ausstellung im ‚Künstlerhaus Mousonturm‘ in Frankfurt. Das gläserne Gewächshaus, dass schon in ‚Screwball I‘ Verwendung fand, war hier an verschiedenen Flächen aufgebrochen. Die Figuren waren zu Gruppen gerichtet oder einzeln auf Stativen exponiert. Zwei Monitore zeigten Bildsequenzen im Dauerlauf. Einmal die Künstlergruppe im Atelier bei der Brotzeit. Zum anderen den Hund ‚Anja‘ in Bewegung. Ergänzt wurde die Installation durch eine in das Glashaus integrierte Diaprojektion, in der Makroaufnahmen von malerischen Strukturen zu sehen waren. So entstand ein offenes Wahrnehmungsmodell mit exzentrischen Elementen, deren Formen sich reiben.

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1990/1
Kopfleuchten
1990
Im Rahmen der Sammelausstellung Kopfleuchten im Zollamt München zeigten wir zwei poetische Bildkästen. Meckis schönster Tag und Sie vergessen nie.

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1989/2
Erinnerungsinstallation
1989
Wurde während der üblichen Öffnungszeiten in der Gaststätte ‚Kasino‘ in München gezeigt. An den Wänden waren die thematisch bezogenen Bilder ‚Herzschlag mit Schwein‘ und ‚O’zapft is‘ zu sehen. Zusätzlich war das Lokal mit Requisiten aus dem Film ‚Wer will den schon als Korkenzieher weiterleben‘ dekoriert, die eine devotionale Bedeutung ausstrahlten. In einem regionaltypisch gestalteten Portikus wurden zwei Filmschleifen aus dem Film ‚Wer will den schon als Korkenzieher weiterleben‘ auf Bildschirmen im Dauerlauf vorgeführt.

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1989/1
Drei Geschwindigkeiten
1989, 16mm (Blow up), Farbe, 6 min
Der Film zeigt drei Sequenzen, in denen durch Bildteilung und Überlagerung verschiedener Tonquellen künstliche Bewegungen entstehen. Kunstreise – eine Eisenbahn fährt durch die Kunstgeschichte. Fahrt ins Blaue – Bewegungsachse und Wahrnehmungsachse treten auseinander. Wechselnde Wetter – eine Baracke wird mit unterschiedlich fortlaufenden Hintergründen illuminiert.


manchmal wird das Unmögliche unheimlich